Overblog Alle Blogs Top-Blogs Lifestyle
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

Werbung

the show must go on

Man nehme:


  • einen 7 m³ Bauschuttcontainer
  • einen Minibagger
  • etliche Meter Stromkabel und Leerrohr
  • viel Muskelkraft

 

und los gehts:


  • alten Betonweg abbrechen und in Container entsorgen  
  • neue Elektroleitung zur Garage/Holzschuppen verlegen  
  • Löcher wieder füllen
  • neuen Weg pflastern
  • Einfahrt-Bordkante tiefer legen
  • Steinmauer setzen

 

 

So der Plan für die nächsten Tage!

 

----------------------------------------------------------

Vor Arbeitsbeginn habe ich noch ein paar Vorher-Beweis-Fotos durch das Wohnzimmerfenster aufgenommen.

Haus7-2346.jpg

 

Leo beim Abstecken des neuen Weges mittels Richtschnur.

Haus7-2349.jpg

 

Ich ging mit einem klein wenig flauen Gefühl ins Büro - würden meine Rosen diesen Tag überstehen???

 

Kaum war ich aus dem Haus kam auch schon die Baggerlieferung.

Ein kleineres Modell wäre auch völlig ausreichend gewesen, war aber nicht vorrätig. Also nun dieses 2-Tonnen-Monster in meinem Fichtengarten - ob das gut geht?

Haus7-2371.JPG

 

Während meiner Abwesenheit wühlte sich das Monster durch das Grundstück - brachte so einige Überraschungen zu Tage. Zum Beispiel das uns lageplanmäßig bekannte Stromkabel zur Garage. Unser Vorgänger hatte einen Faible für ROHRE - nun war er kein Klempner und auch kein Seefahrer sonder "nur" Eisenbahner - aber er muss eine Unmenge von Stahlrohren auf dem Grundstück verbaut haben - deren Verwendungsvielfalt waren offenbar keine Grenzen gesetzt - so konnten wir heute wieder mal einen kleinen Einblick den Ideenreichtum des Herrn L. erhaschen.

Herr L. hat seinerzeit also ein Kabel zur Stromversorgung der Garage zu selbiger gezogen. Erwähnenswert wäre dabei auch, dass dieser Strom nur LICHTSTROM war, kein STROMSTROM - sprich: in der Garage gab es bis zu unserer Übernahme keine Steckdose - nur Lichtschalter. Dieses Lichtstromkabel war aber anscheinend sehr empfindlich - wenn nicht sogar lichtempfindlich! Denn dieses Lichtstromkabel wurde von Herrn L. in aneinandergeschweißte Stahlrohre verlegt! So schlummerte es nun jahrzehnte gut geschützt - aber nur 15 cm unter der Rasenoberfläche - im Erdreich und transportierte spärliches Licht vom Haus zur Garage.

Der Bagger hat diese Stahlkonstruktion von ca. 15 Meter Länge fein säuberlich aus dem Boden gebuddelt. Der Zeitplan geriet dadurch wohl schon etwas ins Wanken!

Haus7-2351.jpg

 

Nun aber flugs ein neuer Graben gebuddelt und das neue Stromstromkabel in eine installationsübliche Bodentiefe hineinverlegt.

Haus7-2354.jpg

 

Das war ja nun ein richtiger Spaß - Stromkabel in Stahlrohren verlegt - aber es sollte nicht der letzte zeitverzögerliche Riesenspaß sein. Nur baggern ohne Zwischenfälle wäre ja langweilig. Also schwupps das Abwasserrohr angeknabbert. Mal sehen was da drin ist - oder warum macht man(n) sowas???

Hm, also auf diese Showeinlage hätte ich persönlich ja verzichtet - aber wenn der liebe Mann mal schnell einen Baumarktbesuch einlegen will, um ein neues Stück Rohr zu kaufen, einschließlich Muffe und allem - dann sei ihm diese Abwechslung gegönnt.

Haus7-2357.jpg

 

Nun endlich - alle Misslichkeiten was Rohre angeht haben wir hinter uns gebracht. Nun gehts zur Sache!

Alten Betonweg weggebaggert (von dem Container gibts leider keine Beweisfotos), gleich noch den neuen Weg bis zum Haus mit abgetragen. macht wohl Spaß mit so nem Monster die Gegend umzuwühlen!

Haus7-2358.jpg

 

Es geht voran! der neue Weg ist geebnet und mit alten Spanplatten ausgelegt. Hoffen wir dass es in den nächsten tagen keine Sturzregengüsse in leipzig gibt, sonst machen wir einfach einen neuen Kanupark auf, so mit Wildwasserbahn und so!

Haus7-2360.jpg

 

Übrigens war meine Angst um die Rosenpracht völlig unbegründet - alle haben es unbeschadet überstanden. Die Heidi-Rose hat Leo mit dem rieseigen Mörteleimer abgedeckt, so konnte auch ihr nichts passieren.

Haus7-2365.jpg

 

Haus7-2367.jpg

 

Haus7-2368.jpg

 

Haus7-2369.jpg

 

Nun haben wir erst einmal eine provisorischen Spanplattenweg, keine Beleuchtung im Garten (da das Kabel noch nicht angeschlossen ist) und Unmegen von Erde übrig. Wer uns also nach Sonnenuntergang besuchen will, dem sei eine Taschenlampe ans Herz gelegt!

 

Und für die Nachbarn geht die Show also morgen weiter

 

Werbung
Zurück zu Home
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post