Noch im alten Jahr waren wir in Leipzig-Plagwitz unterwegs.
Meine ersten 5 Lebensjahre verbrachte ich dort,
meine Erinnerungen daran sind aber eher dürftig.
Auch Lukas wählte diesen Stadtteil als seinen Wohnort, als er zu Hause auszog.
Es hat sich viel verändert, aber es gibt auch viele Ecken, wo die letzten 25 Jahre wohl so gar nichts passiert ist.
Ich hatte die Kamera dabei und habe einiges festgehalten:
Der Plagwitzer Bahnhof ist so gut wie stillgelegt. Das Bahnhofsgebäude (nicht auf dem Bild) dient schon seit vielen Jahren als Billard-Kneipe. Die Gleise wurden reduziert und erneuert. Die S-Bahnsteige sind verlegt worden. Das gesamte Areal des ehemaligen Bahnhofs gleicht einem Molloch.
Wir waren unterwegs bis zur Antonienbrücke. Nur verfallene Schuppen und Bahngebäude weit und breit.
Auch in den angrenzenden Straßen viel Verfall ...
Klingenstraße
Ehemaliges Bahngleis mitten durchs Wohngebiet.
Zollschuppenstraße
Neugestalteter Platz auf dem Bahngelände.
Engertstraße
Hier gibt es wunderschöne Außengardinen zu bewundern!
Türdetail Engertstraße
Blick zum neuen S-Bahn-Haltepunkt
Blick in die Karl-Heine-Straße stadteinwärts
Karl-Heine-Straße 108
Engertstraße
Wie oft sind wir durch diese Toreinfahrt gegangen?
Endersstraße 71 - unsere alte Heimat
Jahrtausendfeld - warum der Name? Keine Ahnung ...
Ehemaliger Verlauf eines Bahngleises durchs Wohngebiet.