Liebe Stammgemeinde,
die Hitze lässt mich ein wenig blogfaul werden. Gestern gabs also nichts Neues.
Heute möchte ich also den Rundgang in Peenemünde fotografisch fortseten.
So schnell kommt ihr mir aber hier nicht ins Freie.
Zunächst müssen noch zwei wichtige Exponate vorgestellt werden:
1. das militante Schachbrett in de-Luxe-Ausführung
2. das kriegsverherrlichende Schulunterrichtsmaterial für die minderjährige Zivilbevölker
So ihr Lieben, jetzt gehts wieder an die frische Luft.
Genug der stickigen Ausstellungsräume ...
Draußen ist nämlich auch noch ordentlich was zu erkunden.
Hier die Kohle-Förderanlage mit Kran, Lore und Förderband
welche sich hübsch in den Fenstern des Kraftwerks spiegeln
Dieses Teil sah dagegen wie ein Spielzeugkränchen aus.
Da wo heute Wiese wächst lag vor 60 Jahren noch ein riesiger Kohleberg.
Teilweise findet man am Ort noch Kohlebrocken. Scheint ein guter Rasendünger zu sein!
unter dem Förderband hat sich eine ganze Schar von Schwalben angesiedelt.
Unten im Bild sieht man noch die Spur einer gerade abfliegenden Schwalbe,
Neben dem Kraftwerk steht dieses Häuschen. Beherbergt werden dort die Generatoren.
Kleiner Blick in den Peenemünder Hafen
in welchem auch dies stattliche Kriegsschiffmonster liegt
an dessen Bord ein ziemlich unsympatisches Zielfernrohr installiert war
Diesem ganzen Technikkram wollen wir uns nun aber endlich mal entziehen.
Wird irgendwie langsam langweilig, oder?
Auf dem Gelände gibts noch weit mehr zu entdecken.
Eine Art Wissenschaftsmuseum ("Phenomenta") kann man besuchen, ein DDR-Spielzeugmuseum lässt Kinder- (und Eltern-) Herzen höher schlagen.
Das alles haben wir uns gespart, stattdessen lieber eine Tasse Kaffee und ne Bockwurst gegessen.
Ich weiß nicht was in den Würsten war, jedenfalls blähten die ganz schön
Diese Unförmigkeit hielt aber zum Glück nicht lange an.
Soooooooooooo schlank - man sind das tolle Wunderwürste!
An dem Hals müssen wir aber noch arbeiten!
So, das wars erst mal für heute.
Ich wünsche allen geneigten Lesern und Leserinnen ein wunderhübsches Wochenende.