Gestern hat Leo den Ofen vom Baumarkt abgeholt. Schick sieht er aus - aber wie immer müssen wir wieder mal Beschwerde einreichen. Warum kann man nicht EINMAL etwas kaufen, was passt und keine Mängel hat. Der Endverbraucher scheint heutzutage die Rolle der Qualitätskontrolle selbst zu übernehmen. Das kostete wieder Zeit und Nerven. Langsam können wir auch nicht mehr darüber lachen.
Noch hübsch verpackt und schon auf elegantem Panzerglas gebettet steht das gute Teil an Ort und Stelle
Ganz wichtig: Bedienungsanleitung lesen!!!
Stell sich einer vor, es entsteht Wärme bei der Benutzung dieses Gerätes! Wer hätte das gedacht?!
Erst mal gucken, wie das alles funktioniert.
Die Keramikelemente müssen erst montiert werden. Dazu werden die Teile an der Rückseite mit einer Schraube und einer Unterlegscheibe versehen. Diese schiebt man dann in die Schiene am Ofen ein und lässt sie langsam herunter gleiten. Wunderbar, wie der Mann das macht!
Die eine Seite ging hervorragend. Bei der anderen klemmten die Steine. Die Schiene war etwas ungenau gearbeitet. Da musste erst mal schweres Gerät ran. Danach ging es zwar nicht reibungslos, aber zumindest 2 der 4 Steine ließen sich montieren. Der 3. klemmte etwas mehr und der 4. ging gar nicht drauf. Schuld ist die Glasur der Steine. An den Rändern sind Glasurnasen heruntergelaufen, die nun ein präzises Einbauen am Ofen unmöglich machen.
Die Krönung allerdings ist: Die Steine sind insgesamt jeweils 0,5 mm zu lang! Das macht bei 4 Steinen schon 2 mm und somit kommt das Ganze zu hoch hinaus, dass die Abdeckplatte nicht mehr auf dem Ofengestell aufliegt, sondern es sich ungünstigerweise auf dem letzten Keramikstein gemütlich macht. DAS GEHT SO NICHT!
Also alle Steine wieder abmontieren, Schrauben wieder abfummeln und die ganze Geschichte wieder einpacken.
Am Samstag sind wir dann wieder bei OBI und reklamieren mal wieder etwas. Ob die schon eine private Akte von uns dort haben?
FAZIT des Tages:
Nicht nur wer eine Reise tut kann was erzählen!